Die Green Code Klimadecke

im Kühlbetrieb

Klimatisiert – kühl, aber keine kalte Luft

In der warmen Jahreszeit drehen wir das ­System der Green Code Decke einfach um, nutzen aber ebenfalls das Prinzip der Wärmestrahlung: Wir durch­strömen die Rohrleitungen in der Decke mit kaltem ­Wasser. Wärmestrahlung aus dem Raum – Wärme, die von den Wänden, dem ­Boden, den Möbeln und auch den Menschen abgestrahlt wird – und die aufgestiegene warme Luft erwärmen die Decke. Das zirkulierende Wasser in den Rohren ­erwärmt sich, führt die Wärmeenergie ab und kaltes Wasser strömt nach.

Im Ergebnis kühlt sich der gesamte Raum ab, alle  Gegenstände im Raum geben ihre Energie an die Decke ab, werden kühler und können nun verstärkt die Wärmestrahlen der Menschen aufnehmen. Das empfinden wir als angenehm, weil sich unsere Umgebung merklich abkühlt. Wir schwitzen weniger, weil die überschüssige Körperwärme mehr über Strahlung und weniger über Verdunstung abgegeben wird. Die gefühlte Raumtemperatur ist um ca. 2–3 ºC niedriger als die gemessene Lufttemperatur – perfektes Wohnfühlklima.

Solare Energie passiv nutzen.

Wer konsequent nachhaltig denkt, kann die ­entstehende Abwärme über eine Wärmepumpe zur Brauchwasser­erwärmung verwenden – eine sehr intelligente Art, solare Energie passiv zu nutzen.

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Der Aufbau der Green Code Decke

im Kühlbetrieb

greencode_pin_s Hier finden Sie alle Komponenten der Green Code Kühldecke.

Die Green Code Kühldecke

  • kurze Reaktionszeiten durch oberflächennahen Einbau der Register
  • jeder Raum, auch einzelne Zonen, separat regelbar
  • Energieeinsparung, da die Wohnfühl-Raumtemperatur ca. 2–3 °C höher ist (z.B. bei 26 °C statt 24 °C): weniger Kühlung nötig
  • höhere Vorlauftemperaturen, da in der Decke 100 % aktive Fläche – kein Möbelstück oder Bodenbelag behindert (verdeckt) die Kühlfläche
  • sehr hohe Kühlleistung durch Kombination von ­Green Code Decken- und Wandsystem
  • Abwärme weiterverwertbar

Technische Daten

  • Kühlleistung*  74,10 W/m² in Anlehnung an DIN EN 1264-2 | ∆t 10K.  Höhere Leistungen (bis über 90 W/m²) sind in Abhängigkeit der Bauform, Materialauswahl, Rohrabstände, System­temperatur und des ∆t zur (auch operativen) Raumtemperatur oder/und bei Vorliegen asymmetrischer Lasten (z. B. bei Glasfassaden) jederzeit möglich.
  • aktiver Flächenanteil: 100 %
  • Ansprechzeit ab ca. 15 Minuten
* Hinweis: Bei der Auslegung von Deckenkühlsystemen müssen die Hinweise aus DIN EN 1264-3 und ISO 7730 beachtet werden. Aus Teil 5 der DIN EN 1264 sind die jeweiligen zusätzlichen Wärmeübergangswiderstände bekannt. Gerne sind wir bei den Berechnungen behilflich.

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